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  Aktualisierung: 19.03.2009
Internet: W. Ballheimer
     
 

2. Karnevalsausfahrt nach Köln
Köln 20.02.2009 - 24.02.2009


Cadolzburg 26.02.2009

Die Karnevalsausfahrt nach Köln ging am Dienstag erfolgreich zu Ende. Mit Begeisterung und erstaunten Gesichtern verfolgte die 11-köpfige Gruppe das bunte Treiben in den Straßen und in den Kneipen.

Ausgangspunkt der Veranstaltung war zum 2. Mal der Campingplatz "Waldbad-Camping" in Köln-Dünnwald. Die 11-köpfige Gruppe, die aus einigen "Camping-Frischlingen" bestand, kam nicht nur aus OWL, sondern auch aus dem Frankenland und Bayern.

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Anfahrt, der Begrüßung und des Aufbaus. Da eine etwas weitere Anfahrt immer hungrig macht, wurde ein gemeinsames Essen beim nahegelegenen Griechen (50m) eingenommen. Bereits dort zeichnete sich eine tolle Stimmung aller Teilnehmer ab, die beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Vorzelt von Brigitte und Willi Stenker ihren Ausklang fand.

Samstag wurde traditionell eine Erbsensuppe gekocht,

die für Sonntag vor dem Kölnarena-Besuch bestimmt war. Die meisten Teilnehmer waren gespannt auf das, was sie in der Kölner Innenstadt erwartete. In der nahegelegenen S-Bahn begegneten uns die ersten "Jecken", die mit einfallsreicher Verkleidung und guter Laune Richtung Kölner Innenstadt zogen.

Das bunte, karnevalistische Treiben in der Kölner Alt- und Innenstadt, das ja für die meisten Teilnehmer neu war, versetzte die Gruppe in Erstaunen. Eine Besichtigung des Kölner Doms durfte ebensowenig fehlen, wie der Besuch der Altstadt, des Kölner Hänneschen-Theaters, des Millowitsch-Denkmals

und der Traditions-Brauereien Früh, Gaffel, Sion und Peters Brauhaus.
Der Abschluß des Bummels endete in einer kleinen Innenstadt-Kneipe, in der natürlich das ein oder andere Kölsch getrunken wurde.

Das Ganze gipfelte dann in karnevalistischer Hochstimmung vor der Kneipe beim Straßenkarneval. Bei Musik der Gruppen Höhner, Bläck Fööss, Brings und weiteren Kölner Gruppen, wurde getanzt, gesungen und Kontakte geknüpft.

Es war eine tolle Stimmung. Der Kommentar unserer fränkischen und Münchner Freunde: "Hier geht es viel ungezwungener und lockerer zu als bei uns".
Müde und mit schweren Füßen ging es dann wieder zurück auf den Campingplatz.

 

 

Sonntags wurden Kräfte gesammelt, um für das Mammut-Konzert "Die lachende Kölnarena" fit zu sein. Mit einer jetzt gut durchgezogenen und geschmacklich super schmeckenden Erbsensuppe waren wir gerüstet, um dem Großereignis entgegen zu fiebern. Mit vollen Versorgungs-Rucksäcken ging es dann zur Köln-Arena, vor der schon Menschenmassen auf Einlaß warteten.

Nachdem wir uns mit "Pittermännchen" (10-Liter-Faß Kölsch) und Essen für das 6-stündige Mammut-Programm vorbereitet hatten, konnte das Prgramm beginnen. Als Erstes kam der traditionelle Einmarsch der vielen Kölner Karnevalsvereine, sowie des Dreigestirns und des Kanevalsprinzen. Im Laufe des Abends wurde alles aufgeboten, was Köln an bekannten Musikgruppen, aber auch an Tanz- und Musik-Corps zu bieten hatte.

Dabei wurden akrobatische Höchstleistungen dargeboten, die weit über die "Amateur-Liga" hinaus gingen.

Montags stand der Besuch des Rosenmontagszuges auf dem Programm. Mit der S-Bahn ging es in Verkleidung in die Innenstadt, wo Menschenmassen die Straße säumten. Kurze Zeit später kam auch schon der Zug vorbei, so daß die Wartezeit nicht so lang wurde. Nach einigen Stunden zogen wir Richtung WDR weiter, wo wir in einer netten Kneipe unseren Durst löschten. Auf einer Prominenten-Tribüne, nahe des WDR, wurde einer der Bläck Fööss-Sänger gesichtet (siehe Foto).

So gegen 18.00 Uhr fuhren wir mit müden Gliedern vom langen Stehen wieder zurück auf den Campingplatz. Zum Ausklang trafen wir uns wieder im Restaurant, beim nahe gelegenen Griechen.

Der Dienstag stand leider wieder unter dem Motto "Einpacken", wir wären gerne noch ein paar Tage geblieben. So ging auch die diesjährige, karnevalistische Veranstaltung des OWL ihrem Ende entgegen. Die einhellige Meinung der Teilnehmer: "Eine rundum schöne, gelungene Veranstaltung"

Euer

Internet-Referent
Wolfgang Ballheimer